Die Honigbiene (VS/N )

 

Sachanalyse

Didaktische Hinweise

Biene Arbeitsblätter

Wortkarten


Sachanalyse:
Die Honigbiene gehört zur Klasse der Insekten und zur Familie der Bienen. Sie stammt wahrscheinlich aus Vorderasien, wurde aber von Menschen über die ganze Welt verbreitet. Es gibt in Europa etwa 500 Bienenarten. Aber nur die Bienen und Hummeln bilden Bienenvölker.
Die Honigbiene hat hat vier Flügel bzw. zwei Flügelpaare, die häutig und durchsichtig sind. Wie alle Bienen hat sie auch sechs Beine und scharfe Kiefer. Außerdem sind ihre Beine pelzig. Bekannt ist die Biene für ihren Giftstachel. Weiters verfügt sie über eine sehr lange Zunge. (Mehr Details zu den Körperteilen und ihren Funktionen erfahren Sie in den Didaktischen Hinweisen).
Wie die meisten ihrer Verwandten lebt die Honigbiene in Gemeinschaft mit ...

 

Die Königin:
Sie ist das einzige sich fortpflanzende Weibchen der Gemeinschaft. Ihr Körper ist langgestreckt und dunkel gefärbt. Ihren Stachel kann sie mehrmals einsetzen. Die Arbeitswerkzeuge (z.B. Pollenkörbchen) fehlen ihr jedoch.
Die Königin ernährt sich von einem bestimmten Sekret ("Gelee royal"), das in den Kopfdrüsen der Arbeiterinnen produziert wird. Die Königin scheidet dafür die sogenannte Königinnensubstanz aus. Diese wird während der Pflege der Königin von den Arbeiterinnen aufgenommen und von Mund zu Mund im ganzen Bienenstock verteilt. Diese Substanz sichert den Zusammenhalt des Volkes und beeinflusst beim Wabenbau das Verhalten der Arbeiterinnen.
Einmal fliegt die Königin aus dem Stock und zwar auf Hochzeitsflug, wo sie von ...

 

Die Arbeiterinnen:
Im Frühling befinden sich in einem Stock etwa 8000 bis 15 000 Arbeiterinnen, im Sommer manchmal bis zu 80 000.
Im Gegensatz zur Königin ist der Körper einer Arbeiterin kürzer. Außerdem ist er dunkel gestreift. Arbeiterinnen haben spezielle Arbeitswerkzeuge (Pollenkörbchen, wachsabsondernde Drüsen, gut entwickelten Honigmagen). Ihr Stachel hat einen Widerhaken, und wenn sie ihn einsetzt, stirbt sie. Der Widerhaken bleibt nämlich im Fleisch des Feindes hängen und reißt der Biene den Hinterleib weg.
Anfangs bekommen die Larven der Arbeiterinnen dieses besondere Sekret, das für ...

 

Die Drohnen:
Drohnen sind dicker und plumper als die Arbeiterinnen und haben keinen Stachel. Ihre einzige Aufgabe besteht darin, die Königin zu begatten. Bis zum Herbst können sie im Stock bleiben, dann werden sie von den Arbeiterinnen vertrieben und sterben.

...................................................................... 

Wenn die Arbeiterinnen Pollen und Nektar in den Stock bringen, teilen sie ihren Nahrungsfundort den anderen mit Tänzen mit. Diese Erkenntnis stammt von
Karl von Frisch, einem österreichischem Zoologen.
Die Tänze werden nach bestimmten Regeln aufgeführt:

Rundtanz
Die Biene trippelt mit schnellen Schritten auf der Wabe in engen Kreisen herum. Dabei ändert sie immer wieder die Richtung. Der Rundtanz zeigt an, dass die ...

 


Didaktische Hinweise:

Das Unterrichtsthema "Die Honigbiene" birgt eine Menge für Kinder interessante Informationen und Lernbereiche, besonders im Frühling und in der angehenden Sommerzeit. Kinder kennen Bienen (und Bienenstiche?), aber wissen sie zum Beispiel auch über das Leben der Bienen im Bienenstock Bescheid? Kennen sie die bemerkenswerte Ausstattung der Arbeitsbiene? Oder wissen sie, wie die Bienen Honig herstellen? All dies sind Fragen, die womöglich auch für Erwachsene noch nicht gänzlich beantwortet sind. Anhand dieses Lernfeldes kann daher exemplarisch ...

 

Woher der Honig kommt
Die Frage, woher der Honig kommt, könnte man durchaus vorher die Kinder lösen lassen. Oder auch die Frage, was ein Imker sei und was seine Aufgaben wären ...

 

Der Bienenstaat
Dieses Blatt besteht aus zwei Teilen: aus einem knappen Sachtext und einem Arbeitsauftrag. Die Kinder werden aufgefordert, einander Fragen zu stellen, das die Selbstständigkeit und das sinnentnehmende Lesen fördert. Eine weitere sinnvolle Aufgabe wäre, die Kinder einfache Sachzeichnungen von den einzelnen Bienenarten erstellen zu lassen (siehe Sachzeichnung im Anschluss).
Die Struktur des Bienenstaats ist nicht nur ein naturwissenschaftliches Lernfeld. Es ...

 

Wie sich Bienen verständigen
Zu Beginn wird kurz ein Experiment beschrieben. An einem warmen sonnigen Tag wäre es durchaus denkbar, dass man mit den Kindern diesen Versuch auch wagt. Im Anschluss werden die Kinder aufgefordert, eigene Lösungsvorschläge auszudenken ...

 

Wo kommt das Bienenwachs her? und Bienenstiche
Beide Texte erhalten Sachinformationen, die die Kinder selber erarbeiten und den anderen vorstellen könnten. Zum Thema "Bienenwachs" wäre das praktische Arbeiten mit Wachs (Herstellen von Kerzen, Wachsfiguren, Anhänger ...) ein Beitrag zum Lernen mit allen Sinnen.
Der zweite Text über "Bienenstiche" kann mit persönlichen Berichten von den ...

 

Eine Arbeitsbiene ist gut ausgerüstet! (3 Blätter)
Alle drei Blätter zeigen die Biene von der Seitenansicht, zwei davon stellen die innere Ausstattung dar. Die Aufgabe der Kinder ist, bei jedem Bienenbild die Körperteile richtig zuzuordnen. Die Arbeitsblätter können auch als OH-Folien verwendet werden. Weiters können die Bilder als Vorlage für ein bewegliches Schema dienen.
Die übereinandergelegten Abbildungen werden dabei nacheinander entfernt.
Die einzelnen "Schichten" der Honigbiene werden den Kindern dadurch klar und deutlich veranschaulicht.
Damit es nicht nur bei bloßem Zuordnen einzelner Organe und Körperteile
der Honigbiene bleibt, sind hier noch einige wichtige Hinweise und Informationen aufgelistet:

Blatt 1
Bewusst wurden die Organe "Nase" und "Ohren" zu den anderen Körperteilen hinzugefügt, um die Kinder zum Nachdenken zu bringen: Hat die Biene eine Nase, und wo hat sie ihre Ohren? Blatt 2 klärt diese Fragen auf.
Die Honigbiene wird hier auch mit ihrer gesamten Körperbehaarung gezeigt. Die ...

Blatt 2
Die Biene wird mit ihrem Chitin–Panzer, der sozusagen das Außenskelett der Biene ist, gezeigt. Chitin ist ein hornartiger Stoff.
Auffallend sind die Atemlöcher (Tracheen), die entlang des ganzen Panzers sichtbar sind.
Die Biene atmet also durch mehrere Atemlöcher und nicht durch eine Nase.
Weiters hört die Biene nicht durch Ohren, sondern nimmt mittels ihrer Fühler akustische Signale und Vibrationen wahr. Daher sind die Bezeichnungen "Nase" und "Ohren" auf Blatt 1 im Grunde überflüssig. ...

Blatt 3
Die Biene wird hier von einer Auswahl ihrer innersten Organe und Ausstattungen präsentiert. Gut sichtbar sind nun der Stachel mit dem Widerhaken (und auch die Giftblase), ebenfalls der Honigmagen, der Darm und die Wachsdrüsen. ...

Bist du ein Bienenexperte?
Dieses Blatt dient zur Sicherung und Festigung des bereits Gelernten. Dabei werden die Kinder aufgefordert, aus den verschiedenen Lernbereichen ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Beim Erstellen dieses Arbeitsblattes wurde darauf Rücksicht

 

Sachzeichnungen:

 


Arbeitsblätter:
Wie sich Bienen verständigen

Wo kommt das Bienenwachs her?

Bienenstiche

Der Bienenstaat

Woher der Honig kommt

Bist du ein Bienenexperte?

Eine Arbeitsbiene ist gut ausgerüstet
(Blatt 1)

Eine Arbeitsbiene ist gut ausgerüstet
(Blatt 2)

Eine Arbeitsbiene ist gut ausgerüstet
(Blatt 3)


Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 1:

Didaktischer Hinweis


wpe4.jpg (10601 bytes)

...

Wie haben die anderen Bienen von dieser Futterquelle erfahren? Hast du eine Idee?
Schreibe deine Vermutung auf! Du kannst dich auch mit deinem Banknachbarn besprechen. . . .

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 2:

Didaktischer Hinweis


wpe5.jpg (7263 bytes)

Die Honigbiene hat eine Wachsdrüse, die sich an der Unterseite ihres Hinterleibs befindet. Die Biene nimmt das Wachs mit den Beinen ab und kaut es zunächst. So wird das Wachs weich und leicht biegsam. Das ist sehr wichtig, weil durch dieses Wachs Waben mit sechseckigen Zellen gebaut werden. In solchen Zellen wird entweder Honig gelagert oder es werden Eier hineingelegt.
Die sechseckige Form der Zellen ist sehr praktisch:
der Bienenstock bietet dadurch viel Platz und außerdem halten die Zellen gut zusammen.

Das Bienenwachs wird vielseitig verwendet: für Kerzen, ...

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 3:

Didaktischer Hinweis


wpe6.jpg (3880 bytes) Bienchen

Stell dir vor, du gehst im Sommer auf einer Wiese und trittst plötzlich auf eine Biene. Was tut man, wenn man eine Biene ist, und jemand tritt auf einen drauf? – Man wehrt sich. Und genau das tut diese Biene auch, indem sie dich sticht. Bienenstiche sind schmerzhaft. Du wirst jammern und ...

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 4:

Didaktischer Hinweis


wpe2.jpg (10655 bytes)

Bienen leben bekanntlich in einem Bienenstock. Sie leben in Völkern zusammen. Man kann auch sagen, ein Bienenvolk bildet einen ganzen Bienenstaat. Dieser besteht aus einer Bienenkönigin, tausenden Arbeitsbienen und etwa tausend Drohnen.

Die Drohnen sind die Bienenmännchen und die kleinsten Bienen im Volk. Sie leben nur ein paar Monate im Bienenvolk und ...

BienchenStelle nun deinem Nachbarn eine kniffelige Bienenfrage!

Frage:________________________________________________

...

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 5:

Didaktischer Hinweis

 

wpe1.jpg (10302 bytes)

Der Honig kommt von der Biene. Das weißt du bestimmt schon. Aber hast du dich schon einmal gefragt, wie die Biene so guten und süßen Honig macht?

Ich will es dir erklären:

Im Bienenstock gibt es eine Bienenkönigin, weibliche Arbeitsbienen und Drohnen. Drohnen sind männliche Bienen. Die Arbeitsbienen nennt man auch Arbeiterinnen. Wenn diese aus den Larven ...

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 6:

Didaktischer Hinweis


wpe8.jpg (6275 bytes)Bienchen

? ? ?
Aus welchen Bienen setzt sich ein Bienenstaat zusammen?

________________,__________________,______________

Zeichne in das Kästchen eine Zelle der Bienenwabe!

...

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 7:

Didaktischer Hinweis


Arbeitsblatt Biene

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 8:

Didaktischer Hinweis


Arbeitsblatt Biene

 

 

Ausschnitt aus dem Arbeitsblatt 9:

Didaktischer Hinweis


Arbeitsblatt Biene

 

 


Wortkarten:

Halbe DIN A4 Seite mit verschiedenen Begriffen für Zuordnungen usw.:

Zum Beispiel:

  • Brust
  • Flügel
  • Netzauge
  • Atemloch
  • Kopf
  • Auge
  • ...

 

 
Zurück zur Materialübersicht - Natur

Zurück zur VS-Materialübersicht
 


Materialien | Didaktik | Software | Service | Über uns

Autor: Maria Astleithner   -
Zentrum für innovative Pädagogik an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz
Layout. Sabine Reindl
Letzte Aktualisierung:   14. September 2001

Pfeil.gif (954 bytes)

Anregungen, Tipps, Wünsche an zip@.padl.ac.at