Das Revolutionsjahr 1848 (HS/H 14)
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Zeitungsberichte
mit didaktischen Anleitungen und Ratschlägen:
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Kaisersfamilie aus Wien geflüchtet! Wien, Oktober 1848. Erneut revolutionäre Bewegungen in Wien! Wie lange werden sich die errungenen Forderungen der Aufständischen halten können? Oder fordern sie sogar neue Rechte ein? Nachdem
vorgestern kaiserliche Truppen nach Wien entsandt wurden, um die Aufständischen
zu unterdrücken, versuchten Arbeiter und Studenten gegen die Truppen anzukämpfen.
Daraufhin kam es abermals zu blutigen Straßenkämpfen, an denen die beiden
oben genannten Gruppierungen beteiligt waren.Tragischer Höhepunkt dieses
Geschehens war die Erstürmung des Kriegsministeriums. Bei dieser ...
Wien, Oktober 1848. Erneute Aufstände in Wien ließen den Kaiserhof nach Olmütz fliehen. Revolutionäre versuchten abermals, ihre Durchsetzung zu erzwingen. Nach
der Erhebung von Arbeitern und Studenten vor einigen Tagen, erging ein
kaiserlicher Befehl an das Heer, die rebellierende Hauptstadt zu erobern.
Viele Anführer der Revolution wurden bei diesem Einsatz verhaftet und
verurteilt. Das Urteil lautet auf Erschießung vor dem ...
Kommentar zum Einsatz im Unterricht: Die
Zeitungsartikel verdeutlichen den Schülern verschiedene Ursachen für die
Revolution. Sie sollen auf die ungerechte soziale und politische Situation
hingewiesen werden. Bei der Arbeit mit dem Text werden sich folgende Fragen
stellen: Ideenvorschläge für den Unterricht:
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ERZÄHLER:
Nach den Aufständen in Frankreich im Jahre 1830 greift die Revolution
sogar auch auf Österreich über. Mit größter Aufmerksamkeit verfolgt der
Hufschmied Johann Mauermann, der in einem Vorort von Wien lebt, die Vorgänge
in Frankreich. Eine Frage beschäftigt Hansl, wie ihn seine Bekannten
nennen, immer wieder. Wie lange wird sich Fürst Metternich in dieser turbulenten
Zeit noch halten können? HANS: Jetzt hat mir gerade der Toni erzählt, dass die radikalen Studenten den Fürst Metternich absetzen wolln! Hast da noch Worte?! Das darfs doch gar net geben! Den Fürsten kann man doch net absetzen! MARIA: Geh Hansl was redest denn für ein wirres Zeug daher?! Die Studenten sollen erst einmal was Gescheites lernen und nicht solche Flausen im Kopf haben. Vielleicht haben sie auch noch was gegen den Kaiser? ERZÄHLER: Maria schaut Hans ganz verdutzt an, denn sie kann nicht glauben, was ihr ihr Mann ...
Anmerkungen zum Einsatz im Unterricht: Das Rollengespräch
hilft den Schülern, unter Heranziehung einer anonymen Person, sich ein
Bild von der damaligen gesellschaftlichen Situation zu machen - Personifikation. Ideenvorschläge für den Unterricht:
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Reporter: Für mein heutiges Interview ist es mir gelungen, eine der interessantesten Persönlichkeiten des Revolutionjahres 1848 in unseren Interessenskreis für Geschichte einzuladen. Das Gespräch, es ist mir eine Ehre, darf ich heute mit Hans Kudlich führen. Herzlich Willkommen hier bei uns! Kudlich: Vielen Dank für die Einladung. Es ist mir ein Vergnügen, von meinen Erfahrungen und Erlebnissen interessierten Menschen berichten zu können. Reporter: Unsere Zuhörer würde bestimmt interessieren, woher ihre Familie stammt. Erzählen Sie uns doch bitte kurz von Ihrer Herkunft! Kudlich: Also, geboren wurde ich 1823 im damaligen "Böhmisch-Schlesien" als Sohn eines aufgeklärten Bauern. Meine Kindheit verlief ohne größere Sorgen. Dennoch beschäftigte mich als kleiner Junge schon folgendes Problem: Ich verstand es einfach nicht, warum die armen Bauern einen Großteil des Ernteertrages an die immer reicher werdenden Adeligen abliefern mussten. Reporter: Wollen Sie damit sagen, dass Sie sich schon damals für die Probleme der Bauern einsetzten? Kudlich:
Ich würde nicht gerade sagen einsetzen, aber ich interessierte mich für
ihre Sorgen. Es war ...
Kommentar zum Einsatz im Unterricht: In diesem fiktiven
Interview steht Hans Kudlich im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Durch
diese Personalisierung sollen die Schüler die Freiheitsbestrebungen konkreter
Personen im Revolutionjahr leichter erkennen. Ideenvorschläge für den Unterricht:
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