Materialiensammlung für den Einstieg in die 1. Klasse Hauptschule (HS/*1)

 

Vorbemerkungen zum Material

Das "ICH-Heft"

Spiele

Ich über mich

So sehen mich andere

Steckbriefe

Die Klasse

Schule

Verschiedenes aus der Klasse

Personenbeschreibung

Vorbemerkungen zum Material:

Mit dem Eintritt in die Hauptschule beginnt ein neuer Abschnitt im Schülerleben, wobei sich die räumlichen, sozialen, psychischen und lernorganisatorischen Gegebenheiten ändern.
Um den Umstieg aus der Volks- in die Hauptschule so angenehm als möglich zu gestalten, werden in der folgenden Materialiensammlung verschiedene Anregungen geboten.
Im zentralen Mittelpunkt der Zusammenstellung steht die eigene Persönlichkeit eines jeden Schülers, der sich in eine neue Gemeinschaft einbringen und integrieren soll.
...

Erste Klasse
In weiterer Folge wird auf den Klassen- und Schulverband eingegangen. Diese Auseinandersetzung kann erst erfolgen, wenn sich die Schüler untereinander besser kennen.
Sämtliche Aufgaben und deren Problemstellungen sind sehr gefühlsbetont angelegt, damit den Kindern die Möglichkeit geboten wird, ihre Gefühle auf vielfältige Weise zu äußern. Die Schüler sollten dadurch angehalten werden, in einer angemessenen Weise aufeinander zuzugehen.
Im weiteren Verlauf wird das richtige Verhalten in Krisensituationen in der Klasse eingeübt. Die Schüler sollen ein vernünftiges Gesprächsverhalten in einer sozialen Struktur in der Klasse erlernen.
Viele Vorschläge können bereits in den ersten Stunden des Deutschunterrichtes verwendet werden à so z. B. diverse Kennenlernspiele, um die Atmosphäre in der Klasse aufzulockern.

 


Das "ICH-Heft":

Was ist das ICH-Heft?
Primäres Ziel der vorliegenden Materialiensammlung ist die Gestaltung eines sogenannten persönlichen "Ich-Heftes" für jeden Schüler. Das Produkt soll nicht ein herkömmliches "Klassenkameradenbuch" sein, sondern ein individuell aufbereitetes Heft für den einzelnen Schüler, welches über das ganze Jahr (bzw. über mehrere Schulstufen) hinweg geführt werden kann.
Die konkrete Umsetzung in der jeweiligen Schule hängt von den entsprechenden Gegebenheiten ab. Dennoch kann man in fast jeder Klasse ein solches Heft herstellen, welches vielleicht auch für diverse Ausstellungen verwendet werden kann à z. B. bei einem Elternabend, Vorstellen der 1. Klasse bei den anderen Schülern, ...
Das Heft könnte in weiterer Folge eine Einstiegshilfe für die nächste 5. Klasse im neuen Schuljahr sein. Dafür wäre es wichtig, wenn die Schüler eine Seite zum Thema "Wie erlebte ...

 

Gestalten einer Titelseite für das Heft:

  • Die Schüler werden mit einem vorbereiteten "Ich-Heft" für die 5. Schulstufe konfrontiert. Dabei erläutert der Lehrer das Ziel dieser Arbeit, welche sich über das ganze Schuljahr erstrecken wird. Einzelne Seiten können bereits näher betrachtet werden bzw. werden vom Lehrer kurz vorgestellt.
  • Nachdem die Schüler verschiedene Inhalte aus dem Heft und diverse Ausgestaltungsmöglichkeiten gesehen haben, wird ihnen folgender Arbeitsauftrag erteilt:
  • Jeder Schüler soll einen entsprechenden persönlichen Entwurf für das Deckblatt seines Heftes in der Schule gestalten. Dieser Entwurf wird zu Hause ausgearbeitet.
  • In einer darauffolgenden Stunde wird diese Titelseite von jedem Schüler in einem ...
  • ...

 


Spiele:

1) Anmerkungen:
Spiele helfen den Kindern, speziell in der ersten Klasse einer neuen Schule, sich gegenseitig näher "beschnuppern" zu können. Dabei werden Barrikaden und Vorurteile weitgehend abgebaut.
Sie sollen lernen, auf andere Schüler offen zuzugehen. Nebenbei tritt der Effekt hervor, dass sich die Schüler im Spiel viel besser kennen lernen können.
Vorliegende Spielvorschläge sind dafür gedacht, dass sie immer wieder in leicht veränderter Form als Auflockerung im Unterricht eingesetzt werden.

 

Namenspiele

Eigenschaftsspiele
Namen mit gleichen Anfangsbuchstaben

Visitenkarten

Namen-Kreuzworträtsel

Nachnamenspiel

Spannspiel

Riff-Raff

Partnersuche

Mein rechter Platz ist leer

Personendaten

Zwiebelschale

Zutreffend?

2) Namenspiele:

  • Namen mit gleichen Anfangsbuchstaben
    Material: Papierkärtchen, Stecknadeln, Schreibzeug
    Jeder Schüler heftet sich ein Kärtchen, welches mit seinem Namen beschriftet ist, an die Kleidung. Die Schüler bewegen sich in der Klasse. Jeder Spieler sucht in der Gruppe eine Person, dessen Namen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnt. Gibt es keinen gemeinsamen Buchstaben, kann auch ein benachbarter Buchstabe im Alphabet gelten.
    Die einzelnen Namen werden von den Schülern auf einen Handzettel aufgeschrieben à eventuell kann ein besonderes Merkmal des anderen Schülers zum Namen notiert werden.
    In der Nachbereitungsphase wird ein Sesselkreis gebildet. Die angehefteten Kärtchen werden abgenommen. Nun soll jeder Schüler eine Person seiner Namensammlung vorstellen, indem ...
  • Visitenkarten
    Material: Papierkärtchen, Schreibzeug
    Jeder Schüler erhält 5 Kärtchen, auf denen er seinen Namen schreibt à eventuell kann eine persönliche Vorliebe dazugezeichnet werden (z. B. liebste Tätigkeiten in der Freizeit, Lieblingsessen, ...).
    Die Schüler gehen in der Klasse umher und suchen sich einen Gesprächspartner, mit dem sie über ihre Vorliebe sprechen. Dabei werden die Visitenkarten ausgetauscht.
    In der Nachbereitungsphase wird ein Sesselkreis gebildet, wobei jeder Schüler über eine ...

  • Namen-Kreuzworträtsel
    Material:
    Packpapierbogen, verschiedene Plakatschreiber
    In einem Sesselkreis wird in der Mitte ein Packpapierbogen aufgelegt. Ein Schüler schreibt seinen Namen auf den Bogen und erzählt kurz über sich (z.B. Name, Wohnort, Familie, Hobbies, ...). Der nächste Schüler ergänzt seinen Namen in Kreuzworträtselform auf dem Packpapierbogen. Wenn alle Schüler ihren Namen in das Rätsel eingebracht haben, sollen in ...

  • Nachnamenspiel
    Die Schüler sitzen im Sesselkreis. Jeder Schüler macht eine für seinen Nachnamen typische Bewegung. Die anderen Schüler sollen den Nachnamen des entsprechenden Schülers nennen, und die für ihn typische Handbewegung erraten.

  • Spannspiel
    Material:
    Wollknäuel
    Die Schüler sitzen im Sesselkreis. Der Lehrer hält einen Wollknäuel in der Hand. Er stellt sich kurz vor und wirft dann den Knäuel zu einem Schüler, der sich ebenfalls vorstellt. Das Spiel wird im Kreis fortgesetzt.
    Beim Auflösen beginnt jener Schüler, dem zuletzt der Knäuel zugeworfen wurde, indem er ...

  • Riff-Raff
    Ein Schüler steht in der Mitte des Sesselkreises und ruft einem Schüler "Riff" oder "Raff" zu. Bei "Riff" muss der Schüler den Vornamen seines linken Nachbars nennen. Bei "Raff" den Nachnamen.
    Gelingt ihm die Aufgabe, muss der Schüler in der Mitte des Kreises eine andere Person ansprechen.
    Kann der sitzende Schüler die Aufgabe nicht lösen, muss dieser in den Sesselkreis gehen....

  • Partnersuche
    Material:
    Namenskärtchen
    Die Schüler bekommen vom Lehrer Namenskärtchen. Dabei ist zu beachten, dass jeder Schüler ein anderes Namenskärtchen, als jenes mit seinem Namen, bekommt.
    Die Schüler gehen in der Klasse umher und versuchen, denjenigen zu finden, der ihren Namen angesteckt hat.
    Gelingt das, werden die Namenskärtchen ausgetauscht, und beide berichten in einem kurzen Gespräch über sich. Die so gefundenen Pärchen setzen sich nun in einen Sesselkreis. In der ...

 

3) Eigenschaftsspiele:

  • Mein rechter Platz ist leer
    Variante:
    Jener Schüler der sich ein Kind an seine Seite wünschen darf, nennt nicht den Namen des anderen, sondern versucht, ihm einen Gegenstand, den er womöglich besitzen könnte, zuzuschreiben.
    Z. B. Ich wünsche mir jemanden, der ein blaues Turnsackerl besitzt. Jene Schüler, die sich angesprochen fühlen stehen auf. Nun muss der Sprecher eine neue Bezeichnung finden. Das ...

  • Personenraten
    Die Schüler sitzen im Sesselkreis. Ein Schüler bekommt vom Lehrer auf den Rücken einen Zettel angeheftet, auf dem ein Name von einem Mitschüler steht. Den anderen Schülern wird der Name gezeigt.
    Nun sollen sie über die Person charakteristische Hinweise geben. Der Schüler in der Mitte soll erraten, wer gemeint ist.
    Wenn er die Aufgabe schafft, darf er sich einen Schüler aussuchen, der weiterraten soll. Den ...

  • Zwiebelschale
    Die Schüler bilden zwei ineinanderliegende Kreise (A und B), wobei sie Gesicht zu Gesicht stehen. Auf ein Zeichen des Spielleiters unterhält sich jedes Pärchen zu einem gewissen Thema. Nach einem weiteren Signal des Spielleiters wandern die Schüler des Kreises A um einen Platz nach rechts zu einem neuen Partner des Kreises B. Nun wird ein anderes Gesprächsthema vorgegeben. Das Spiel ist zu Ende, wenn die Schüler des Kreises A zu ihren ...

  • Zutreffend?
    Drei Schüler werden gebeten, den Klassenraum zu verlassen. Ihre Namen werden vom Lehrer an der Tafel notiert. Die anderen Schüler versuchen, die Eigenschaften der drei Freiwilligen zu beschreiben. Die einzelnen Schülermeldungen werden vom Lehrer an der Tafel schriftlich festgehalten. Bevor die Freiwilligen wieder die Klasse betreten, werden ihre Namen weggelöscht. Nun sollen die drei versuchen, sich zu jener Beschreibung zu stellen, von der sie ...

 


Ich über mich:

1) Anmerkung:
In dieser Eingangsphase soll sich jeder Schüler kurz vor den anderen vorstellen. Dabei wird darauf geachtet, dass jeder Einzelne die Scheu verliert, vor seinen neuen Klassenkameraden zu sprechen. Diese Angst kann etwas gemindert werden, indem sich die Schüler anhand ihrer selbstgestalteten Seite präsentieren.

2) Einsatzmöglichkeiten:

  • Faltsätze zu "Ich-Botschaften"

Anhaltspunkte dafür:

Ich finde wichtig, dass ...
Ich mag gerne, wenn ...
Ich beschäftige mich häufig mit ...
Ich unternehme gerne ...
Es stört mich in der Klasse, wenn ..

Die Schüler nehmen einen Zettel zur Hand, auf den die Faltsätze aufgeschrieben werden. Dabei wird jeweils der Beginn der Ich-Botschaft vom Lehrer vorgelesen. Jeder Schüler ...

  • So bin ich
    Den Schülern werden Satzanfänge vorgegeben, welche aus der persönlichen Sichtweise jedes Einzelnen fertiggestellt werden.
    Beispielsätze:
    Traurig bin ich, wenn ...
    Fröhlich bin ich, wenn ...
    Schuldig fühle ich mich, wenn ...
    Lästig könnte ich werden, wenn ...

    Die einzelnen Sätze können in Partnerarbeit miteinander besprochen werden.
    Mögliche Leitfragen:
    ...

3) Seitengestaltung:
Die Schüler können sich anhand eines Akrostrichons zum Thema "Meine guten und schlechten Eigenschaften" charakterisieren. Dabei können die einzelnen Adjektive, ähnlich wie bei "So bin ich", in Satzform fortgesetzt werden.
Jeder Schüler wählt sich verschiedene Bilder aus Zeitungen, Illustrierten, ... aus, von denen er glaubt, dass sie zu seiner Person passen. In einigen kurzen Sätzen soll zu jedem Bildausschnitt eine Anmerkung geschrieben werden, warum man das Bild ausgesucht hat.
Leitgedanke: In welcher Beziehung steht es zu meiner Person?

Wappen:
Entwurf eines persönlichen Wappens, welches in mehrere Teile aufgegliedert wird. Das Wappen kann nach folgenden Vorschlägen zeichnerisch ausgestaltet werden:

Was kann ich gut?
...

 


So sehen mich andere:

1) Anmerkung:
Für die Schüler in einem neuen Klassenverband ist es von enormer Bedeutung zu wissen, wie ihn seine Mitschüler sehen. Dadurch kann er sich ein Bild machen, wie er in der Klasse angenommen wird.
Für viele wird es ein Denkanstoß sein, das Verhalten in der Gemeinschaft zu ändern. Das trifft vor allem auf sehr dominante Schüler zu. Andererseits können eher mutlose Schüler Selbstvertrauen schöpfen, indem sie erkennen, dass sie bei den Schulkameraden besser ankommen, als sie von sich gedacht haben.
Wichtigstes Ziel dieser Übungen ist Ehrlichkeit, damit sensible Kinder nicht verletzt werden. Bei der Zusammenstellung der Materialien wurde darauf geachtet, dass positive Rückmeldungen entstehen.

2) Einsatzmöglichkeiten:

  • Du bist so wie ...
    Material:
    Bildausschnitte
    Den Schülern werden verschiedene ausgeschnittene Bilder aus Illustrierten, Katalogen, Zeitungen zur Verfügung gestellt (die Auswahl geeigneter Bilder obliegt dem Lehrer). In einer Partnerarbeit soll ein Schüler seinem Partner ein treffendes Bild zuordnen und seine Wahl auch begründen können. Z. B. Du bist wie ein Quirl, denn du bringst ständig frischen ...

  • Über-mich Würfel
    Material: H
    olzwürfel mit Etiketten beklebt
    Auf einen Holzwürfel werden Etiketten mit folgenden Satzanfängen (Vorschläge) aufgeklebt:

  • Andere sagen, ich ...
  • Andere meinen von mir, dass ...
  • Andere glauben , dass ich ...
  • Andere finden, ich ...

In Gruppen zu 4-6 Schülern wird reihum gewürfelt. Fällt einem Spieler zu seinem erwürfelten Satzanfang nichts ein, so muss er nicht unbedingt antworten. Nach der Stellungnahme des Schülers kann nun im Kreis gefragt werden, ob diese Behauptung stimmt. In einem gemeinsamen Gespräch wird die dargebrachte Vermutung aufgearbeitet. ...

  • Gefühlsausdrücke
    Material:
    Bildausschnitte
    Die Schüler finden sich zu Paaren zusammen. Ihnen werden Bildausschnitte aus Illustrierten zur Verfügung gestellt, welche verschiedene Gefühlsausdrücke zeigen. Diese Bilder sollen nun dem anderen unter folgender Vermutung zugeordnet werden: Wie schätze ich die Gefühlsstimmung meines Partners jetzt (oder: am heutigen Morgen, gestern, am ersten Schultag, nach der Schularbeit, ...) ein. In einem gemeinsamen Gespräch wird die Wahl begründet. ...


Steckbriefe:
Persönlicher Steckbrief Klassensteckbrief Brieffreundschaften


1) Persönlicher Steckbrief:

a) Anmerkungen:
Ziel dieses Abschnittes ist es, den Schülern eine andere Form von Steckbriefen schreiben zu lassen, als in den herkömmlichen Freundschaftsbüchern zu finden sind. Jedoch wird zu Beginn eine Übung durchgeführt, welche entsprechende Anhaltspunkte aus einem solchen Freundschaftsbuch entnimmt. Durch die große Anzahl von Hinweisen wird es für die Schüler leichter, sich in einem Steckbrief in Satzform vorzustellen.
Es soll eine Anregung dafür sein, welche Merkmale diese Textsorte enthält.
Den Schülern wird in weiterer Folge verdeutlicht, wie viele Einzelheiten sie bereits aus einem solchen Buch kennen, ohne sich jedoch speziell damit auseinandergesetzt zu haben. à Sie können aus ihrem Erfahrungshorizont berichten.

b) Einsatzmöglichkeiten:

  • Den Schülern wird ein herkömmliches Klassenkameradenbuch gezeigt. In einer gemeinsamen Arbeit (evt. Brainstorming an der Tafel) werden dazu die einzelnen Bestandteile gesammelt (z.B. Name, Adresse, Augenfarbe, Größe, Lieblingsessen, ...).
  • Konfrontation der Schüler mit einem Steckbrief, welcher mitsammen besprochen wird. In einer weiterführenden Unterrichtssituation können verschiedene Steckbriefe miteinander verglichen werden. Dabei werden Unterschiede ausgearbeitet, welcher besser gefällt. Die Entscheidung soll vom Schüler begründet werden.
  • Gemeinsames Sammeln diverser Anhaltspunkte für den Steckbrief, welchen die Schüler anschließend in Satzform gestalten sollen.
    Z. B Angaben zur Person; Mein äußeres Erscheinungsbild; Was ich gerne mag; Wo liegen meine Stärken; Wo liegen meine Schwächen; Worauf lege ich besonderen Wert; Was ist mir eher egal.

  • Die Ausfertigungen der einzelnen Punkte werden auf kleine Zettel geschrieben, wobei jeder ...
  • ...

c) Seitengestaltung:

  • Aus den einzelnen persönlichen Zetteln sollte eine ganze Seite zum Thema "Das bin ich" individuell gestaltet werden. Im Zentrum dieser Seite kann ein Foto eingebaut werden. Zur Arbeitsanregung zeigt der Lehrer eine Musterseite vor.

  • "Ich mag / mag nicht - ABC"
    Die Buchstaben werden untereinander aufgeschrieben. Die Schüler sollen zu jedem Buchstaben eine kurze Anmerkung machen, was sie mögen und was nicht. Dabei muss nicht bei jedem Buchstaben ein Wort bzw. ein Satz stehen. Für die Unterscheidung der beiden Punkte ist es ratsam, verschiedene Farben zu verwenden.

  • Aufzeichnen eines Strichmännchens, welches folgende Merkmale haben soll: Mund, Augen, Ohren, Nase, Kopf (Denkweise), Bauch, Herz, Füße, Hände. ...

  • ...

2) Klassensteckbrief:

a) Anmerkung:
Beim Klassensteckbrief soll sich die Klasse als Ganzes präsentieren. Das jeweilige Produkt wird in der Klasse zur Dekoration verwendet. Teilweise ergibt sich bereits ein Wiederholungseffekt von bereits gelerntem Stoff à z. B. Steckbrief.

b) Einsatzmöglichkeiten:

  • >"Die 1. Klasse der HS stellt sich vor":
    Das Plakat für die Klasse wird vom Lehrer vorbereitet. Die Gesamtklasse soll sich in Form eines Akrostrichons
    z. B. zum Thema "Die erste Klasse", "Wir - eine neue Gemeinschaft", ... präsentieren.

  • Jeder Schüler verewigt sich auf dem Plakat mit seinem Handabdruck, der individuell ausgestaltet wird. In den Abdruck kann ein kleines Foto, welches die Schüler mitgebracht haben, geklebt werden.

  • Klassenmobile: Jeder Schüler fertigt einen Handabdruck an, welcher in ein Mobile eingebaut wird. Der Druck wird individuell gestaltet à z. B. Foto, Verzierung, Illustration eines ...
  • ...>

3) Brieffreundschaften:

a) Anmerkung:
Durch die Arbeit mit Freundschaftsanzeigen lernen sich die Schüler in der Einstiegsphase der 5. Schulstufe untereinander besser kennen. Ein Nebeneffekt davon ist, dass sich Kontakte leichter knüpfen lassen, da die Schüler immer mehr voneinander wissen.
Zudem ergeben sich für den Lehrer Informationen über diverse Vorlieben der Schüler.
Ein weiteres Ziel dieser Thematik wäre die Behandlung des persönlichen Briefes, um auf Anzeigen antworten zu können.
Bei diesem Abschnitt wird zuerst von einer Anzeige ausgegangen, deren Aufbau gemeinsam erarbeitet und besprochen wird. Unter anderem können diverse Rechtschreibschwierigkeiten ...

b) Verlaufskizze:

  • Für den Einstieg in diese Thematik kann ein Rätsel durchgeführt werden, bei dem sich als Lösungswort "Annonce" ergibt. In einem gemeinsamen Gespräch werden verschiedene Vermutungen angestellt, welche Bedeutung das Wort hat.

Rätsel

 

A N G E L Gerät zum Angeln
N A C H T Wenn es nicht mehr Tag ist, dann ist es
N E B E L Typische Erscheinung im Herbst
O M A Die Mutter der Mutter nennt man
N A S E Im Winter rinnt sie
C H I P S Salziges Knabbergebäck
E S E L Von diesem Tier sagt man, dass es stur ist

 

  • In weiterer Folge werden die Schüler mit verschiedenen Annoncen zum Thema "Brieffreundschaften" aus Kinderzeitschriften konfrontiert.

  • Erarbeitung wichtiger Merkmale einer solchen Anzeige.

    • Welche Angaben zu meiner Person sind für den anderen wichtig und interessant?
      Z. B. Darstellung und Beschreibung meiner Person, Familie, Hobbies, ...
      Was ist alles unwichtig?
      Schreibstil
      Abkürzungen verschiedener Bezeichnungen, welche dem jugendlichen Sprachgebrauch entstammen.

  • Gemeinsame Sammlung der Merkmale an der Tafel à Tafelbildgestaltung. Dieser Leitfaden ...
  • ...

c) Seitengestaltung:
Nach der Korrektur der Annonce und des Antwortschreibens kann eine Reinschrift verfasst werden. Jeder Schüler erhält zu seiner Anzeige den entsprechend ausgestalteten Antwortbrief. Daraus soll jeder Schüler eine individuelle Seite für das Heft gestalten.

 


Die Klasse:

 

Klassenfoto einst und heute

Klassenordnung
Klassensprecherwahl Torte

 

1) Klassenfoto einst und heute:

a) Anmerkung:
Die Schüler sollen anhand eines alten Klassenfotos Unterschiede zur heutigen Situation erkennen. Dabei können sie sich selbstständig mit diversen Veränderungen auseinandersetzen. In weiterer Folge werden sie für einige Lerngegebenheiten in einer Klasse sensibilisiert. Eine Vertiefung hierfür wäre die Klassenralley, welche den Schülern sämtliche Erneuerungen in der Klasse vor Augen hält (z. B. OH-Projektor).

b) Verlaufsskizze:

  • Den Schülern wird auf OH ein altes Foto gezeigt. In einem gemeinsamen Gespräch werden Unterschiede von einst und heute aufgearbeitet. Die Anhaltspunkte dafür gibt der Lehrer an à z. B Aussehen, Anordnung der Tische, Klassengestaltung, ...
  • Diverse Unterschiede werden vom Lehrer an der Tafel festgehalten. Dabei wäre es sinnvoll, Vermutungen in Bezug auf die Arbeitsweise der damaligen Zeit anzustellen.

    • Wie arbeitete man ohne OH, Diaprojektor, Viedeogerät, ...?
    • Gab es bereits Kopierer für Arbeitsblätter?
  • In weiterer Folge kann ein Bezug zur konkreten Klassensituation hergestellt werden, indem man bespricht, welche Änderungen die eigene Klasse betreffen.

  • Für das räumliche Aussehen der Klasse kann eine Wunschliste erstellt werden. ...
  • ...

 

2) Klassenordnung:

a) Anmerkung:
Die Schüler sollen sich bei diesem Abschnitt bewusst werden, dass das Zusammenleben in der Klasse und im Schulverband nach gewissen Regeln ablaufen muss. Jeder muss bestimmte Aufgaben im Klassenverband übernehmen, welche er auch ernsthaft auszuführen hat. Dadurch kann die Klassengemeinschaft eher gefördert werden.

b) Verlaufsskizze:

Verschiedene Tätigkeiten in der Klasse

  • Tätigkeitszuordnung zu verschiedenen Aufgabenbereichen, welche die Klasse betreffen.
    Die Tätigkeitsbezeichnungen bzw. Symbole werden durcheinander auf OH aufgelegt. In einer gemeinsamen Arbeit werden zu den einzelnen Tätigkeiten Personenbezeichnungen gesucht. Diese werden vom Lehrer auf OH dazugelegt.

  • In weiterer Folge wird auf die konkrete Situation in der Klasse eingegangen.

    • Wie werden die Klassenordner eingeteilt? Wie erfolgt der Wechsel der Klassenordner?
    • Wer ist für diverse Schränke verantwortlich?
    • Gibt es jemanden, der am Morgen das Klassenbuch abholt?
    • ...
  • ...

Ausschnitt aus der Klassenralley:

Anmerkungen zum Spiel
Das Spiel wird in Gruppen zu je zwei Schülern gespielt.
Ziel dieses Spiels ist es, dass die Schüler mit diversen technischen Geräten, welche im Unterricht ihren Einsatz finden, vertraut gemacht werden. Sie sollen die Unterrichtsmittel richtig benennen können.
Die Rallye kann in Form eines Gespensterlaufes abgehalten werden, wobei der Klassenraum verdunkelt wird. Die entsprechenden Lösungswörter bieten sich in einem weiteren Unterrichtsverlauf zum Schreiben einer Reizwortgeschichte an. Zu diesem Zweck ziehen die ...

 

Spielverlauf>
Bevor das Spiel beginnt, müssen die Schüler folgenden Raster für den Lösungszettel auf ein Blatt Papier aufzeichnen:

Name der Station

Bezeichnung

Nummer d. Gegenstandes

Die Schüler werden in Zweiermannschaften eingeteilt. Jedes Team erhält einen Starthinweis.
Die Schüler bewegen sich vom Startfeld, welches vor der Klassentüre ist, entsprechend den Anweisungen auf dem Begleitzettel.
Bei den einzelnen Stationen werden die Lösungen in den vorgezeichneten Raster geschrieben. Zudem muss eine weitere Wegbeschreibung aufliegen, die den Schülern einen Tipp zur nächsten Station gibt.
Im zweiten Abschnitt des Spieles sollen die Schüler mit dem entsprechenden ...

Beispiele für das Arbeitsmaterial:

 

3) Klassensprecherwahl:

a) Anmerkung:
Dieser Abschnitt soll die Schüler auf die bevorstehende Klassensprecherwahl vorbereiten.
Hierbei werden sie angehalten, sich selbstständig ein Urteil über aufgestellte Kandidaten zu bilden. Sie sollen zwischen diversen Argumenten abwägen, welche bei der Wahl von Bedeutung für die Entscheidung sein könnten.
In einer fikitven Situation in einem Rollengepräch wird eine vernünftige Lösung erarbeitet. Dabei wird den Schülern vor Augen geführt, welchen Aufgabenbereich ein Klassensprecher zu bewältigen hat.
Ein weiteres Ziel davon wäre, dass sich für das Amt geeignete Personen finden.

b) Verlaufsskizze:

  • In einem Brainstorming an der Tafel werden verschiedene Aufgaben und Pflichten eines Klassensprechers gesammelt. Die einzelnen Schülermeldungen werden anschließend gemeinsam in verschiedene Tätigkeitsbereiche geordnet.

  • Im weiteren Verlauf wird den Schülern eine konkrete Situation vorgegeben, in der sich der Schüler Jürgen für eine Klassensprecherwahl aufstellen lassen will. (Material siehe Anhang)
    Zu dieser Ausgangssituation geben seine Mitschüler Meinungen und Standpunkte ab, warum Jürgen ein idealer Kandidat wäre und warum nicht. Teilweise finden sich in der Darstellung direkte Angriffe, welche Jürgen betreffen. Der Lehrer stellt diese Situation in einer kurzen Erzählung den Schülern vor.
    In einer PA wird besprochen, welche Argumente akzeptabel und welche unfair sind.
    Jeder Schüler bekommt vom Lehrer eine genaue Beschreibung der darzustellenden Person ...

4) Torte:

a) Anmerkung:
Für einzelne Schüler in der Klasse kann es von enormer Bedeutung für die Entwicklung ihres Selbstbewusstseins sein, wenn sich seine Mitmenschen an ihren Geburtstag erinnern.
Die vom Lehrer vorbereitete Geburtstagstorte wird in der Klasse zur Dekoration verwendet.
Jedem Schüler sollte die Gelegenheit geboten werden, sein Geburtsdatum in ein so genannntes "Monatsstück" einzutragen.

b) Einsatzmöglichkeiten:

  • Wünsche werden vom Lehrer vorgetragen. Dazu kann das Geburtstagskind seinen persönlichen Wunsch äußern, welcher in die Geburtstagstorte eingeschrieben wird.
  • Geburtstagskarte: Ein Mitschüler schreibt auf ein buntes Papier einen positiven Satz (Was gefällt mir an dir? Was finde ich an dir interessant?) über das Geburtstagskind.

  • Anzünden einer Kerze und Überbringung der Glückwünsche.

  • ...

Monate

 


Schule:

1) Schulquiz:
Den Schülern wird ein kurzer Informationstext über die Schule vorgelesen. Dazu wird ein Quiz durchgeführt, welches als Seite in das "Ich-Heft" eingetragen werden kann. Das Quiz kann in der Form eines Stationenbetriebes oder eines Laufdiktates durchgeführt werden

2) Schulordnung:
Die Schüler werden darauf hingewiesen, dass es auch in der HS eine gewisse Ordnung gibt à die Schulordnung. Die Schüler werden damit bekannt gemacht, indem man sie miteinander bespricht.
Etwaige Unklarheiten können sofort beseitigt werden.
In weiterer Folge kann ein Meinungsbarometer (bzw. eine Fieberkurve) zur Schulordnung nach folgenden Gesichtspunkten angefertigt werden.

  • Wie schätze ich persönlich verschiedenen Vorschriften ein? à Zu streng gehalten oder zu locker?
  • Was stört mich?
  • ...

Beispiel für das Arbeitsmaterial:

Arbeitsmaterial2

 


Verschiedenes aus der Klasse:

 

Klassengemeinschaft

Konfliktsituationen

Namenleine

Gefühlsbarometer

Wunsch- und Bittwürfel

Wunschblume für die Klasse

Freundschaftsverhältnis in der Schule und Privat

Kummerkasten

Hänselei wegen Kleidung

Außenseiterrolle

Komplimente

Vermutungen zu Reaktionen

 

1) Klassengemeinschaft:

Namenleine
Zur Dekoration für die Klasse kann eine sogenannte Namenleine angefertigt werden, welche die Gemeinschaft symbolisieren sollte. Zu diesem Zweck schreibt jeder Schüler die Buchstaben seines Namens auf ein Blatt Papier. Diese Buchstaben könnten eventuell im Zeichenunterricht entsprechend ausgestaltet werden. Die Namen der einzelnen Schüler ...

 

Gefühlsbarometer
Anmerkung
Dieses Gefühlsbarometer soll den Schülern noch einmal vor Augen führen, welches Empfinden sie am ersten Schultag in der neuen Schule hatten. Dadurch sollen sie einen Vergleich zur heutigen Situation ziehen können. Sie merken dadurch, dass sich bereits vieles seit diesem Zeitpunkt geändert hat à Integration in den Klassenverband.
Verlauf
Jeder Schüler schreibt seine Empfindungen vom ersten Schultag auf kleine Zettel, welche durcheinander an die Tafel geklebt werden. In einer gemeinsamen Arbeit werden dazu Oberbegriffe gesucht, zu denen die einzelnen Zettel geordnet werden. ...

 

Wunsch- und Bittwürfel
Material: 2 Holzwürfel, Klebeetiketten, Symbolkärtchen mit Schulgegenständen
Auf einen Würfel werden die Wörter "Wünsche" und "Bitten" jeweils dreimal mittels Etiketten aufgeklebt. Auf den zweiten Würfel werden ebenso dreimal die Wörter "erfüllen" oder "ablehnen" aufgeklebt.

Anmerkung
Mit diesem Spiel wird das Ziel verfolgt, dass die Schüler lernen, untereinander in einer angebrachten Weise zu sprechen. Für viele Kinder bereitet es Schwierigkeiten, ihre Wünsche und Bitten vorzutragen. Häufig werden Gegenstände dem anderen Schüler einfach ...

 

Wunschblume für die Klasse
Der Lehrer bereitet auf einem Plakat eine Blume vor, welche in den Blütenblättern beschriftet werden kann. Das Plakat kann als Dekoration für die Klasse verwendet werden.
Jeder schreibt seine Wünsche für die Klasse ein und stellt sie kurz in einem Sesselkreis ...

 

2) Konfliktsituationen:

Freundschaftsverhältnis in der Schule und Privat.

Anmerkung
Bei dieser Auseinandersetzung steht das Problem einer auseinanderbrechenden Freundschaft von der Volks- in die Hauptschule im zentralen Mittelpunkt. Diese Situation wird wahrscheinlich für viele Kinder von Bedeutung sein, da sich die Wege nach der Volksschule meist trennen. Für die Kinder fällt dann der Einstieg in die Hauptschule um so schwieriger, da sie die vertraute Umgebung verlassen müssen.
Bei dieser Konfliktsituation können die Kinder aus ihrem eigenen Erfahrungshorizont berichten.

 

Situation
Andrea und Simone waren in der Volksschule die besten Freundinnen. Natürlich wollten sie immer beisammen sitzen, doch beide tratschten während der Stunde zu gerne. Häufig wurde es ihrer Lehrerin, Frau Wiesner, zuviel und sie setzte die beiden Mädchen auseinander.
Man kann sich vorstellen, dass sich Andrea und Simone in der Freizeit auch viel zu erzählen hatten. Doch dann kam das Ferienende immer näher.
Die Freundinnen wussten, dass sie im Herbst nicht mehr beisammen sitzen würden. Denn ...

 

Eigene Erfahrung
In der Nachbereitungsphase erarbeiten die Schüler ihre eigene Situation in Einzelarbeit. Dabei könnten folgende Leitfragen hilfreich sein:

  • Wie ist die Situation bei dir? Hast du in der neuen Schule bereits Freunde gewonnen?
  • Bist du nach wie vor mit deinen alten Freunden in der Freizeit beisammen?
  • ...

 

Kummerkasten

Anmerkung
Bei dieser Darstellung sollen die Schüler erfahren, dass Probleme, welche immer wieder in der Klasse auftauchen, offen miteinander beprochen werden müssen. Denn nur so kann sich eine Klassengemeinschaft entwickeln.
Diese Situation kann für die Schüler Anlass sein, selbst in der Klasse einen solchen Kummerkasten zu errichten. Dafür sollte die Entscheidung jedoch von den Kindern selbst kommen.

 

Situation
In der 1.b einer Hauptschule im Ort x wurde ein Kummerkasten eingerichtet. Dieser Kummerkasten nimmt alle Beschwerden, Anregungen, Wünsche, ... der Klasse auf.
Die Schüler können eine anonyme Nachricht in den Kummerkasten hineinwerfen. Von Zeit zu Zeit wird der Kasten von seinem Kummer entleert, und die einzelnen Nachrichten werden ...

 

Hänselei wegen Kleidung?

Anmerkung
Der Markenfummel einzelner Schüler kann dazu beitragen, dass in einer Klasse Sticheleien über die Kleidung entstehen. Das Ziel der folgenden Auseinandersetzung ist, die Schüler dafür zu sensibilisieren, dass man seine Mitmenschen nicht nach dem Äußeren bewertet. Häufig werden bei den Kindern die inneren Werte des anderen Menschen nicht beachtet.
Sie sollen selbst ihr Verhalten kritisch hinterfragen, ob sie nicht mit diversen Äußerungen einen anderen Mitmenschen zutiefst kränken.

 

Situation
Martin hat sich in der neuen Schule noch nicht so richtig eingewöhnt. Ständig muss er sich Kritik über seine Kleidung anhören, welche nicht der neuesten Mode entspricht. Doch Martin ...

 

Außenseiterrolle

Anmerkung
Die dargestellte Situation kann bei allen Außenseiterproblemen angewandt werden. Die Schüler sollen im Gespräch lernen, dass sie keine Scheu zeigen müssen, wenn sie auf andere zugehen. Auch auf solche, welche im Klassenverband noch nicht integriert sind.

 

Situation
Sebastian ist mit seinen Eltern erst kürzlich zugezogen. Deshalb begann für ihn auch das Schuljahr etwas später. Leider konnte er noch keinen richtigen Freund in der neuen Klasse gewinnen. Wie oft denkt er an die Volksschulzeit zurück, wo er jeden Tag mit seinem Freund ...

 

Komplimente

Anmerkung
Für viele Schüler ist es schwierig in einem normalen Ton miteinander zu sprechen. Häufig werden neben dem Schreien auch Schimpfwörter gebraucht. Gerade dieses Sprechverhalten ist nicht sehr fördernd für eine Klassengemeinschaft. Viele Kinder haben bereits verlernt, dass andere Personen entsprechend geachtet werden. Genau hier setzt folgende Übung an.
Zwei Schüler setzen sich im Sesselkreis gegenüber. Nun soll bewusst versucht werden, dem ...

 

Vermutungen zu Reaktionen (Material siehe Anhang)

Bei diesem Spiel werden Paare gebildet. Jedes Paar erhält ein Situationskärtchen. Schüler A liest Schüler B die konkrete Situation vor. Nun verlässt der Schüler B den Raum. Der andere liest der Klasse die gestellte Situation vor, und erzählt auch über seine Vermutung, wie der andere reagieren könnte. Danach wird Schüler B in die Klasse gerufen. Er sollte nun über sein Verhalten in dieser Situation berichten....

Beispiel für das Arbeitsmaterial:

 


Personenbeschreibung:

 

1. Anmerkungen
Die Personenbeschreibung wird anhand der Person Pippi Langstrumpf erarbeitet. Für viele Kinder ist Pippi ein Begriff. Ohne lang nachdenken zu müssen, wissen die Schüler ganz genau, wie Pippi aussieht, welche Streiche sie spielt, wie sie lebt, ...
Bei dieser Erarbeitung können die Schüler aus ihrem Erfahrungshorizont berichten. Dadurch ...

 

Einstiegsmöglichkeiten

Beobachtungsspiel
Die Schüler stellen sich gegenüber in einer Reihe auf. Jeder Schüler betrachtet sein Gegenüber ganz genau. Nach einer kurzen Zeit drehen sich beide Partner um. Jeder verändert eine Kleinigkeit an sich. Nach dem Umdrehen soll der andere Schüler erraten, welche Veränderung sein Partner vorgenommen hat. Gelingt ihm das, so erhält er einen Punkt. Anschließend ...

 

Detektivrätsel
Den Schülern wird auf OH ein Bild gezeigt, welches sie sich genau einprägen sollen. Auf das Bild werden dazugehörige OH-Teilchen aufgelegt, die entfernt werden können. Die Schüler schließen die Augen, der Lehrer nimmt die entprechenden Teile vom OH weg. Anschließend sollen die Schüler in EA die Teile aufschreiben, die vom Bild entfernt wurden.

 

Stationenbetrieb mit verschiedenen Beobachtungsaufgaben

Beispiele:

  • Bilder aus Zeitschriften werden in Umschläge gegeben, wobei nur ein kleiner Bildausschnitt gezeigt wird. Die Schüler sollen raten, welcher Gegenstand dargestellt ist.
  • Bilder mit optischen Täuschungen - z. B. alte Frau und Hexe

Gegenstandssammlung: Mehrere Dinge liegen auf dem Tisch. Der Schüler prägt sie sich ...

 

Weiterer Verlauf:

  • Rätsel, bei dem sich das Lösungswort "Pippi Langstrumpf" ergibt.

  • In einem gemeinsamen Gespräch wird die Person Pippi besprochen.
    Mögliche Leitfragen:

    • Wer kennt Pippi Langstrumpf?
    • Woher kennt ihr sie?
    • Wie sieht Pippi aus?
    • Welcher Schabernack gefällt euch am meisten an ihr?
    • An welches Abenteuer könnt ihr euch noch erinnern?

 

  • Diverse Eigenschaften von Pippi werden gemeinsam in einem Brainstorming an der Tafel ...
  • ...

 

 
Zurück zur Materialübersicht - Sonstiges

Zurück zur HS-Materialübersicht
 


Materialien | Didaktik | Software | Service | Über uns

Autor: Petra Öller   -
Zentrum für innovative Pädagogik an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz
Layout. Elke Wöß
Letzte Aktualisierung:   17. September 2001

Pfeil.gif (954 bytes)

Anregungen, Tipps, Wünsche an zip@.padl.ac.at