Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde Linz
Wandmalereien

DAN UND GAD

DAN Er ist der erste Sohn Jakobs mit Bilha, der Dienerin Rahels. „Eine Schlange wird Dan am Weg ..." scheint zu belegen, daß der Stamm Dan die Handelsstraße von Damaskus nach Westen kontrollierte.

GAD Silpa, die Magd Leas ist seine Mutter. Beim Seßhaftwerden in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts scheint der Stamm in große Bedrängnis gekommen zu sein, die er jedoch mit guerillaähnlichen Kampftechniken bestehen konnte - darauf weist Genesis 49,19 hin.

Aus der THORA:
...Dan
dient um Recht seinem Volk,
wie nur einer von Jifsraels Zweigen.
Eine Schlange wird Dan am Weg
eine Hornotter am Pfad,
die beißt die Fersen des Rosses,
und rückwärts stürzt sein Reiter.
Zu deiner Freiheit streck ich mich, Du!
Gad,
Gedräng der Raubschar umdrängt ihn,
doch schon drängt auf der Ferse er nach.
....
Die Deutung von FRITZ FRÖHLICH:
... DAN und GAD sind die auf dem Recht Bestehenden. List als strategisches Mittel (die Schlange am Weg beißt das Pferd, so daß der Reiter stürzt) und Dämonie des Tötenmüssens im gerechten Zorn motivieren die Darstellung. Krieg - verhängnisvollstes Handeln, Darstellung des Kriegsdämons: massiver Leib, gegliedert in mechanisch bewegliche Teile, das ist die Unterordnung unter den Befehl, der Totalveriust der Freiheit des Individuums, der Zusammenbruch der Vernunft, der Aufstand der Triebe. Der Spiegelblitz über dem Auge als Zornreflex auf den gewaltsamen äußeren Reiz. Abwehrgeste, Schwurgeste......
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