JUDA - ein glanzvoller Löwe mit Krone und
Zepter. Der vierte Sohn Jakobs und Leas tritt in der Josefsgeschichte für seinen Bruder
ein und macht den Vorschlag, man solle ihn, anstatt ihn zu töten, den Ismaelitern
verkaufen. Später in Ägypten tritt Josef für Benjamin ein, um dem greisen Vater das
Schlimmste zu ersparen.
Der Stamm ließ sich im 14./13. Jahrhundert im Bergland südlich von Jerusalem nieder und
erlangte mit der Eroberung Jerusalems unter dem König David die Vormachtstellung über
den ganzen Stammesverband. Nicht weicht von Jehuda das Szepter, nicht zwischen
seinen Füßen der Richtstab, bis daß kommt `Dems-zusteht, - ihm der Völker
Botmäßigkeit! " |
Aus der THORA:
...Jehuda,du,
dir danken deine Brüder.
Deine Hand deinen Feinden im Nacken!
Deines Vaters Söhne neigen sich dir.
Ein Löwenjunges Jehuda -
vom Zerfleischen, mein Sohn, steigst du empor!
Er kauert, er lagert,
wie der Leu,
wie die Löwin,
wer reizt ihn auf!
Nicht weicht von Jehuda das Szepter,
nicht zwischen seinen Füßen der Richtstab,
bis daß kommt Dems-zusteht, -
ihm der Völker Botmäßigkeit!
An die Rebe bindet sein Füllen er,
an die Purpurranke sein Eslein,
wäscht im Wein sein Gewand,
seinen Umhang im Blut der Trauben,
die Augen funkelnd von Wein,
die Zähne weißschimmernd von Milch..... |
Die Deutung von FRITZ FRÖHLICH:
... In JUDA heftet sich Fülle und Glanz an die Tugenden des Herrschers. Dem Text, der an
dieser Stelle lobpreisend prophetisch wird, entspricht in meiner Darstellung das Pathos
der Gestik. Löwe (die Stärke), Zepter (die Macht), Krone (die Würde) sind Beifügungen,
ebenso wie das Eselfüllen, das "er an den Weinstock bindet"......
Stamm Juda
Studie zum Fresko
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