| Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde Linz Didaktik HAUPTSCHULE |
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Lehrplan
GrafikZiele der bildnerischen Tätigkeit: Erweitern der Erfahrungen mit Darstellungs- und Gestaltungsmitteln (allenfalls auch mit Mitteln aus dem Bereich Foto, Film, Video), auch in Verbindung mit der Förderung körperhafter und räumlicher Darstellung (z. B. Schrägbild, transparente Darstellung), vorwiegend im gegenständlichen Bereich.
Ziele der Werkbetrachtung: Erkennen charakteristischer Gestaltungsweisen (z. B. flächig, räumlich) und deren Wirkung in Zeichnungen und Druckgrafiken der Gegenwart und Vergangenheit aus den Bereichen Kunst und Umwelt. Klären und Verwenden von Fachbegriffen, z. B. Entwurf, Skizze, Studie, Handzeichnung, Druckgrafik, Originalgrafik, Reproduktionsgrafik; Tiefdruck, Flachdruck, Siebdruck; Raumillusion.
Arbeitsmittel und Verfahren: Verschiedene Materialien, Arbeitsmittel und Geräte, z. B. Kohle, Grafit, Zeichenfedern verschiedener Beschaffenheit; Druckfarben, Walzen, Spachteln, Siebe, Presse für druckgrafische Verfahren wie Hoch- oder Tiefdruck, allenfalls Siebdruck; allenfalls Materialien und Geräte für fotografische Verfahren (Foto, Film, Video).
Altersstufe,Lernvoraussetzung hineinschreiben!
Die Synagoge von außen zeichnen
Zeichnerisches Erkunden von Körpern und Räumen und deren Maßverhältnissen
Die Schüler werden bei ihrer Wahl der Blickpunkte sorgfältig beraten:
- kein Gegenlicht, denn es läßt die Gestalten flächig und unklar erscheinen
- der Lichteinfall soll die Formen deutlich machen
- es sollen sich für den Zeichner Raumstaffelungen, Überschneidungen und Lagekontraste der Formen ergeben
- keine Frontalansichten, sondern Dreiviertelansichten, damit man mit Tiefenschrägen räumlich zeichnen kann
- der richtige Abstand zum Objekt ist entscheidend
Mit Kohle auf Zeichen- oder Packpapier oder mit weichem Bleistift wird mit klaren Umrissen gezeichnet. Sparsame formbegleitende und formbetonende Schraffuren oder Hell-Dunkelstufungen unterstützen das Erfassen von Körperformen im Raum.
Medidatives Zeichnen im Betraum der Synagoge
Jeder Schüler kann wählen:
- den Platz im Raum, von dem aus er zeichnen möchte
- ob er einen Gesamteindruck oder ein bestimmtes abgegrenztes Blickfeld darstellen möchte - die Entscheidung wird mit Hilfe eines Bildsuchers aus einem steifen Karton getroffen.
Materialien:
Der Zeichengrund soll auf keinen Fall weiß sein, sondern etwa einer Schnittmenge der erlebten Töne im Raum entsprechen. Werkstoffe: Grau-, Braunpappe, Tonpapier, helle und dunkle Kreiden, Zeichenunterlagen
Die Schüler versuchen, die Stimmung des Lichtes und der Dämmerung, der herabfließenden Helligkeit und das Übergehen vom Hellen ins Dunkle zu treffen; die klaren geometrischen Formen der architektonischen Details, ihr Entgegen- und Zurückwölben durch einen gleitenden Übergang der Helligeitsstufen wiederzugeben etc.
| Anregungen und Wünsche an: hab@mail.padl.ac.at | Webmaster Astrid Leeb | |