Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde Linz


Architektur

Inszenierung des Schreiten hinauf zum Tempel



Der Zugangsweg von der Straße zum Tempel ist breit und gepflastert. Eine niedrige Umfassung grenzt ihn zu den Rasenflächen ab. Sie ist sorgfältig gemauert und unterstreicht als deutlicher Akzent die Gehrichtung.

Alles auf dem Weg in den Tempel beginnt rechts, geht geradeaus und leitet dann nach links: vom Staßentor am rechten Eck der Bethlehemstaße gerade hinauf zum Tempelvorplatz geht es vor dem Gedenkstein links durch das große Aluminiumtor.

Geradeaus durch den niedrigen Gang schreitet man durch das zweite Tor in den quadratischen Betraum. Das Lesepult und der Thoraschrein liegen gerade vor den Eintretenden, die Wandmalereien mit den zwölf Stämmen Israels beginnen rechts neben dem Tor mit Ruben dem Erstling. Diese Inszenierung des Zuganges folgt der Bewegungsrichtung der Augen beim Lesen der hebräischen Schrift - von rechts nach links.

ARCHITEKT ING. FRITZ GOFFITZER
Gedanken zum Bau der Synagoge

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